Die Geschichte des Hauses, von 1753 bis heute

1753 arbeitete an unserer heutigen Adresse ein Schneider. 1829 ging die Werkstatt an einen Handschuhmacher über; 1859 wurde ein Wiener Kaffeehaus daraus, eines mit Spiegeln und Samt. Das Haus ist fast dreihundert Jahre alt und hatte immer mit den Händen zu tun: schneiden, nähen, Kaffee servieren.

Wir kamen viel später. Anna und Maria, Mutter und Tochter, Italienerinnen, in Südafrika geboren und aufgewachsen, wo wir jahrelang ein Restaurant führten, das Lombardi. Italien trugen wir im Namen und in der Küche mit uns, lange bevor wir zurückkehrten.

Zurück ging es über die Cinque Terre, und von dort brachte uns der Weg hier herauf, ins Hochpustertal. Wir haben dieses Haus von 1753 gewählt und ihm einen Namen gegeben, Zenana, das Frauengemach. Es ist unsere Art, das weiterzuführen, was wir können: Menschen aufzunehmen.

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