Innichen, die Heimat von Jannik Sinner in den Dolomiten

Zuletzt aktualisiert: Juli 2026 · geschrieben von Anna, Boutique Hotel Zenana, Innichen

Ja: Jannik Sinner wurde in Innichen (San Candido) geboren, dem Ort im Hochpustertal, in dem auch wir leben, am Fuß der Sextner Dolomiten in Südtirol. Aufgewachsen ist er wenige Kilometer entfernt in Sexten, im selben Tal. Es gibt kein Museum und kein Haus zu besichtigen, und das sagen wir ehrlich: Was man hier ansieht, ist keine Adresse, sondern die Berge und die Sportkultur, die ihn geprägt haben. Dieser Beitrag zeigt Sinners echte Verbindung zur Gegend, die kaum erzählte Geschichte des Skifahrers vor dem Tennisspieler und was Sie im Ort und in den Tälern dahinter sehen können.

Sinners Verbindung zu Innichen und dem Hochpustertal

Sinner kam 2001 hier in Innichen zur Welt und wuchs in Sexten auf, dem Ort tiefer im Tal Richtung Drei Zinnen. Seine ist eine Bergfamilie: Die Eltern arbeiteten lange in einer Hütte im Fischleintal, zwischen den Wäldern und Gipfeln der Sextner Dolomiten. Ein Detail, das viel über ihn erklärt, über den bodenständigen, zurückhaltenden Charakter, den ihm alle zuschreiben: Er kommt aus einer Gegend, in der die Berge lehren, die Dinge ernst und ohne Aufhebens zu tun.

Innichen ist der natürliche Mittelpunkt dieser Gegend, der Ort mit Bahnhof, Geschäften und Diensten. Für Besucher ist es die bequemste Basis, um das ganze Tal zu erkunden, das Sinner aufwachsen sah.

Sinner, der Skifahrer, vor dem Tennis

Die Geschichte, die kaum jemand erzählt: Als Kind war Sinner kein Tennistalent, sondern Skifahrer. Und kein gewöhnlicher, sondern ein Meister auf nationaler Ebene in den Jugendklassen, groß geworden auf den Hauspisten wie so viele Kinder hier. Auch Fußball spielte er. Erst mit etwa dreizehn Jahren entschied er sich für das Tennis und verließ die Dolomiten, um in Ligurien zu trainieren: eine klare Entscheidung, wie man sie in den Bergen trifft, getroffen und nicht bereut.

Es ist ein sehr lokaler, sehr wahrer Teil der Geschichte, und er erklärt, warum aus diesen Tälern so viele Sportler kommen: Die Kinder wachsen im Freien auf, mit Sport als etwas Selbstverständlichem, nicht als Ausnahme.

Was Sie im Ort und in den Tälern sehen, die ihn prägten

In Sinners Gegend zu kommen heißt, das Hochpustertal zu erleben, statt Orte zu suchen, die mit ihm verbunden sind. Der Ausgangspunkt ist die autofreie Altstadt von Innichen, mit den Pastellhäusern und der romanischen Stiftskirche, der bedeutendsten Tirols. Von dort fahren Sie mit den Liften auf den Haunold für die Aussicht oder gehen in die Täler: Das Fischleintal und das Innerfeldtal, Richtung Sextner Dolomiten, sind seine Hausberge und zählen zu den schönsten der Dolomiten.

Es ist eine Reise, die Ort und Natur verbindet: ein halber Tag für den Ort, der Rest für die Täler und Wege. Für die Planung lesen Sie unseren Beitrag zu den Sehenswürdigkeiten von Innichen.

Eine Kultur des Sports: Ski, Langlauf, Tennis

Es ist kein Zufall, dass von hier eine Weltnummer eins kommt. Das Hochpustertal ist eine der Hochburgen des Langlaufs in Italien, mit einer starken nordischen Tradition, und eine Gegend, in der Skifahren, Rodeln und Sport im Freien von klein auf zum Leben gehören. Ein Umfeld, das Körper und Kopf formt: Anstrengung, Disziplin, harte Jahreszeiten.

Wer diese Kultur selbst kosten möchte, kann es tun, mit Langlauf oder einer Schneeschuhwanderung: In Innichen im Winter finden Sie, wie Sie beginnen, auch ohne Erfahrung.

Anreise und Unterkunft

Innichen erreichen Sie bequem mit der Bahn, auf der Pustertallinie, aus Franzensfeste und Bruneck oder aus Österreich über Lienz; vom Bahnhof ins Zentrum sind es wenige Gehminuten. Kommen Sie zu jeder Jahreszeit: im Sommer zum Wandern in den Sextner Tälern, im Winter für Schnee und Langlauf. Ein Auto brauchen Sie nicht, der Ort ist autofrei und gut angebunden, und wer doch fährt, findet bei uns den überdachten Parkplatz inbegriffen.

Um den Ort und Sinners Tal zu besuchen, empfehlen wir eine Unterkunft im Zentrum, wo alles zu Fuß erreichbar ist. Das Zenana ist ein Boutique-Bed-&-Breakfast mit zehn Zimmern in einem Haus von 1753 an der Hauptstraße. Sehen Sie sich unsere Zimmer oder die aktuellen Angebote an.

Häufige Fragen

Wo wurde Jannik Sinner geboren?

Jannik Sinner wurde 2001 in Innichen (San Candido) im Hochpustertal, Südtirol, geboren. Aufgewachsen ist er in Sexten, einem Ort wenige Kilometer entfernt im selben Tal, am Fuß der Sextner Dolomiten.

Kann man Jannik Sinners Heimatort besuchen?

Ja. Innichen ist ein ganz normales Dolomitenziel, das Sie das ganze Jahr über besuchen können. Es gibt allerdings keine "Sinner"-Sehenswürdigkeiten: Man kommt für den Ort, die Berge und die Sportkultur der Gegend, in der er aufwuchs, nicht für eine Adresse oder ein ihm gewidmetes Museum.

Was gibt es in Innichen zu Sinner zu sehen?

Es gibt keine Sinner gewidmeten Attraktionen. Was man besucht, ist das Umfeld, das ihn prägte: die Altstadt von Innichen, die Sextner Täler (Fischleintal und Innerfeldtal) und die starke Ski- und Langlauftradition des Hochpustertals.

Wie weit ist Sexten, wo Sinner aufwuchs, von Innichen entfernt?

Sexten ist wenige Kilometer von Innichen entfernt, im selben Tal, in wenigen Minuten mit dem Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Innichen mit Bahnhof und Diensten ist die bequemste Basis, um die ganze Gegend zu besuchen.

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